Kalbsleberpaté

 Am feinsten schmeckt die Leberpastete mit Kalbsleber. Man kann aber auch Geflügelleber verwenden.

Leberpaté 

Zutaten

  • 1 Scheibe Kalbsleber
  • 1/4 Packung Butter
  • 1 Schuss Sahne
  • 1/2 Zwiebel
  • 1/2 Knoblauchzehe 
  • Majoran, 5-Gewürzepulver (optional)

Zubereitung

 Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. In einer Pfanne mit etwas Butter bei milder Hitze anschwitzen bis sie leicht hellbraun sind. Mit etwas Sahne ablöschen. 1/2 Teelöffel Majoran zugeben, 1 Prise Salz  und wer mag, etwas 5-Gewürzepulver dazu und langsam einkochen lassen, bis das Zwiebelgemüse weich ist. In eine hohe Pürierschüssel geben.

Die Leber in ca. 5 cm breite Stücke schneiden und mit etwas Butter bei milder Hitze in einer Pfanne bei kleiner Hitze von beiden Seiten anbraten bis die Stücke innen noch leicht rosa sind aber durchgegart. Nicht zu lange in der Pfanne lassen, sonst wird die Leber zäh. Es reichen 3-4 Minuten. Die Leber zu den Zwiebeln geben.

Nun die Butter grob würfeln. Ebenfalls zu der warmen Lebermasse geben. Mit dem Pürierstab alles weich pürieren. Die Masse mit Salz abschmecken. Dabei etwas mehr Salz zugeben, da nach dem Abkühlen der Masse der Salzgeschmack nachlässt. Nun die Masse durch ein Sieb streichen.

Die Pastete in eine kleine Schüssel oder kleine Terrinenform geben und die Oberfläche glatt streichen. Sie können vorher die Form mit Klarsichtfolie auskleiden. Dann können sie nach der Kühlung die Leberpaté einfach aus der Form und z.B in Scheiben schneiden. Aber auch in kleinen Pastetenformen serviert, sieht es sehr schön aus. Mit Klarsichtfolie abdecken.

Die Pastete nun für mindestens 4 h im Kühlschrank kühlen.

Variationen

 Sie können anstatt Kalbsleber auch Geflügelleber verwenden. Diese ist stärker im Lebergeschmack.

Variante 1: Sie können einen Schuss Weinbrand oder Portwein zur Lebermasse geben. 

Variante 2: mit Pilzen. Sie können nach dem Durchstreichen durch das Sieb z.B. in Butter gedünstete klein geschnittene Champignons zugeben. Die Edelvariante wären natürlich Trüffel. 

 

 

 

© Ellen Baitinger,

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